Liebe UnterstützerInnen,


Derzeit gibt es viele Gerüchte und es sind auch viele falsche Informationen im Umlauf. Um etwas Licht in die aktuelle Situation zu bringen haben wir ein paar FAQs zusammengeschrieben.

F: Musste die Bar geschlossen werden, weil es zu laut war?

Nein. Es geht um eine baurechtliche Genehmigung, die vor 40 Jahren ausgestellt wurde und nur für ein Geschäftslokal gilt. Unsere Räumlichkeiten wurden demnach fast 30 Jahre, vermutlich unbewusst, konsenswidrig genutzt, bis es nun aufgefallen ist. Diese Nutzungsbewilligung müssen wir nun durch eine neue Bauverhandlung auf eine Bar/Gaststätte abändern lassen.

F: Da war doch fast 30 Jahre ein Bar drin. Warum müsst ihr jetzt plötzlich von einem auf den anderen Tag wegen einer fehlenden baurechtlichen Genehmigung schließen?

A: Das wissen wir selbst noch nicht genau. Wir hätten Fristen begrüßt, innerhalb derer wir das Problem lösen hätten können.

F: Gibt es keine Verjährungsfrist in solchen Fällen?

Wenn, gäbe es diese leider erst nächstes Jahr. Genau genommen sind es nämlich noch nicht ganz 30 Jahre.

F: Stimmt es, dass das Barprojekt ein Verein ist bzw. ein Verein eine Lösung für das Problem wäre?

A: Nein. Das Barprojekt wird von der von uns gegründeten Jakomaxi GmbH betrieben. Gesellschafter sind die 11 Barprojektanten und -onkels. Wir haben uns im Sommer 2010 bewusst gegen einen Verein entschieden, da ein solcher in unserem Fall schwer argumentierbar wäre und wir immer eine rechtlich saubere Lösung wollten und wollen.

F: Gibt es überhaupt eine Konzession für die Bar?

A: Ja, wir haben eine Konzession und auch die Betriebsanlagengenehmigung. Uns fehlt nur die baurechtliche Nutzungsbewilligung. Die Räumlichkeiten sind als Geschäftslokal gewidmet und damit nicht für den Barbetrieb zugelassen.

F: Warum habt ihr euch nicht ordentlich informiert?

A: Wir haben vor Unternehmensgründung und Unterzeichnung des Mietvertrags viele Klinken geputzt: Beispielsweise Wirtschaftskammer, Krankenkasse, Finanzamt, Firmenbuchgericht, Gewerbeamt, Steuerberater und wir haben uns auch bei der Bau- und Anlagenbehörde der Stadt Graz erkundigt, die uns zurzeit die Nutzung als Bar untersagt. Hätten wir von dem tief im Aktenberg schlummernden Problem gewusst, hätten wir die Räumlichkeiten niemals ohne baurechtliche Genehmigung übernommen.

F: Ist es nicht so, dass die Bar jetzt sowieso zusperren würde, weil eh alle lieber in den Park gehn?

A: Nein, wir hätten heuer auf jeden Fall wieder bis Mitte Juli geöffnet gehabt.

F: Wollt ihr nicht einfach woanders aufsperren? 

A: Nein. Wir haben tausende Arbeitsstunden und Euros sowie viel Herzblut in diesen Standort gesteckt. Wir wollen mit dem Barprojekt nicht siedeln und wir können es uns im Moment auch nicht leisten.  

F: Ich bin jetzt in eurer Facebook-Gruppe. Aber wozu?

A: Allein eure Präsenz hilft uns als Barprojekt-Team schon enorm. Wir sehen, dass wir nicht allein dastehen und mental unterstützt werden. Auch nach außen ist es sehr wichtig, den Verantwortlichen zu zeigen, dass großes Interesse daran besteht, das Barprojekt zu erhalten. - Also bitte liked, teilt und kommentiert weiter fleißig. Vielen Dank für euren Einsatz, allein eure Präsenz hilft uns sehr weiter!